"Humboldt dankt, Adenauer dementiert"

Essen, 23. März 2017. -- "Briefe aus dem Historischen Archiv Krupp" ist der Untertitel der Kabinettausstellung, in der vom 25. März bis 8. Oktober Briefe berühmter Persönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts zu sehen und zu lesen sind. Eine Auswahl von 44 Dokumenten aus einem Zeitraum von fast 200 Jahren gibt überraschende Einblicke in Politisches und Alltägliches. Die Schriftstücke richteten sich an Mitglieder der Familie Krupp, an Alfried Krupps Generalbevollmächtigten Berthold Beitz und an das Unternehmen. Zu den Briefschreibern zählen unter anderem Alexander von Humboldt, Otto von Bismarck, Kaiser Wilhelm II., Max Planck, Thomas Alva Edison, Albert Schweitzer, Leni Riefenstahl sowie die Bundeskanzler Konrad Adenauer und Willy Brandt. Ihre Briefe -- entweder handgeschrieben oder eigenhändig unterschrieben -- spiegeln das Zeitgeschehen und zeigen den Wandel der Kulturtechnik des Schreibens. Zu der Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit 66 Dokumenten, der in Überblicksbeiträgen und Kurztexten den jeweiligen zeitgeschichtlichen Hintergrund der Korrespondenzen erläutert (Humboldt dankt, Adenauer dementiert. Briefe aus dem Historischen Archiv Krupp. Verlag Philipp von Zabern, 248 S. geb., 24,95 Euro, ISBN 978-3-8053-5071-6).
 
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Krupp-Stiftung fördert Literaturfestival "lit.RUHR"

31. Januar 2017. -- Vom 4. bis 8. Oktober 2017 findet in Essen, Bochum, Dortmund und Duisburg das Literaturfestival "lit.RUHR" statt. Dessen Organisatoren vom "lit e. V. Verein zur Förderung der Literatur" in Köln haben sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt internationaler Literatur aufzuzeigen.

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördert diese Veranstaltungsreihe und stellt für einen Abend über zeitgenössische polnische Literatur die Villa Hügel als Veranstaltungsort zur Verfügung.

Das gesamte Programm wird am 31. Mai der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch der Kartenvorverkauf.

mehr: www.lit.ruhr


Förderpreisträger Benedikt Wirth an der Universität Münster zum W3-Professor ernannt

18. Januar 2017. -- Als Benedikt Wirth, Professor für Numerische und Angewandte Mathematik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, im Oktober 2014 den Alfried Krupp-Förderpreis  für junge Hochschullehrer entgegen nahm, war er einer der jüngsten Preisträger in der gut 30-jährigen Geschichte dieses Nachwuchsforscherpreises. Die Förderung der Stiftung hat bereits nach nur zwei Jahren Früchte getragen: Zum 1. Januar erhielt Wirth die Ernennung zum W3-Professor in Münster. Zuvor hatte er von zwei weiteren Universitäten Rufe erhalten. Hierzu, so Wirth, hätten der Alfried Krupp-Förderpreis und die mit den Förderpreismitteln ermöglichten Projekte wesentlich beigetragen.

Wirth kann seine Arbeitsgruppe nun zügig weiter ausbauen und die Mittel seines Förderpreises gezielt für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verwenden. Im kommenden Monat findet in Münster ein international hochkarätig besetztes Symposium zu den Forschungsschwerpunkten von Benedikt Wirth statt.


Neuveröffentlichung: "Im Hause Krupp. Die Bediensteten der Villa Hügel"

20. Dezember 2016. -- Die "Kleine Reihe Villa Hügel", eine Buchreihe über Geschichte und Gegenwart der Villa Hügel, ist um einen Band reicher: "Im Hause Krupp. Die Bediensteten der Villa Hügel". Das 224 Seiten starke Buch stellt in ebenso fundierten wie anekdotenreichen Texten und in 216 Fotografien die Arbeits- und Lebensverhältnisse der zahlreichen Angestellten dar, die in der Villa Hügel bei der Familie Krupp in Lohn und Brot standen. 2002 war mit "Die Villa Hügel. Unternehmerwohnsitz im Wandel der Zeit" der erste Titel der Reihe erschienen. 2005 folgte der zweite Band, "100 Jahre Historisches Archiv Krupp. Entwicklungen, Aufgaben, Bestände", und im Herbst 2009 wurde mit "Der Park der Villa Hügel" der dritte Band veröffentlicht. Die Buchreihe wird von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung herausgegeben.

"Im Hause Krupp" ist jetzt für 12,90 Euro im Buchhandel erhältlich und kann von Besuchern der Villa Hügel auch an der Pforte des "Großen Hauses" erworben werden.

mehr: Presseinformation und
Internetpräsenz der Villa Hügel


Ursula Gather zur Delegierten für die Bundesversammlung gewählt

15. Dezember 2016. -- Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat die Vorsitzende des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Professorin Ursula Gather, zur Delegierten für die Bundesversammlung gewählt. Die Bundesversammlung wählt im Februar 2017 den Bundespräsidenten.

Berthold Beitz (1913 - 2013), der frühere Kuratoriumsvorsitzende, war bei der Wahl von Johannes Rau zum Bundespräsidenten im Jahr 1999 ebenfalls Mitglied der Bundesversammlung.


Villa Hügel vom 19. Dezember bis 9. Januar zum Jahreswechsel geschlossen

8. Dezember 2016. -- Die Villa Hügel bleibt von Montag, 19. Dezember 2016, bis einschließlich Montag, 9. Januar 2017, wegen Reparatur- und Reinigungsarbeiten für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen. Die Schließung betrifft sowohl das "Große Haus" als auch die Historische Ausstellung Krupp im "Kleinen Haus" der Villa Hügel.

Der Park der Villa Hügel ist auch während der Weihnachtsfeiertage und über den Jahreswechsel an allen Tagen der Woche von 8 bis 20 Uhr für Besucher geöffnet.


Ausstellungs- und Katalogförderpreise 2016 vergeben

7. Dezember 2016. -- Preisträger im Programm "Kataloge für junge Künstler" sind in diesem Jahr das Künstlerduo Paul Barsch und Tilman Hornig, Dresden, das Künstlerduo Henning Fehr und Philipp Rühr, Köln, sowie Samson Young, Hong Kong. Die Ausstellungen der Preisträger werden im kommenden Jahr in der Kustodie der TU Dresden, im Künstlerhaus Bremen und in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen sein.

Der Förderpreis "Kataloge für junge Künstler" in Höhe von je 25.000 Euro wird jährlich an bis zu drei junge Künstler vergeben. Mit den Preisträgern 2016 haben bisher 141 Nachwuchskünstler diese Förderung erhalten. Der Preis wird voraussichtlich im Mai 2017 erneut ausgeschrieben.

mehr: Informationen zum Förderpreis "Kataloge für junge Künstler"


Zwei Stipendien für zeitgenössische deutsche Fotografie vergeben

7. Dezember 2016. -- Im zweijährigen Rhythmus vergibt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang zwei Stipendien in Höhe von je 10.000 Euro im Rahmen des Stipendienprogramms "Zeitgenössische deutsche Fotografie". Die Mitglieder der Jury waren in diesem Jahr: Clément Chéroux, Leiter der Fotografischen Sammlung, Centre Georges Pompidou, Paris; Thomas Ruff, Künstler, Düsseldorf; Kerstin Stremmel, freie Kuratorin, Autorin und Kunstkritikerin, Köln; Florian Ebner, Leiter Fotografische Sammlung, Museum Folkwang, Essen; und Dr. Ingomar Lorch, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen.

Aus rund 200 Bewerbungen wählte die Jury Jan Paul Evers für sein Projekt "Nach dem Blitz: Postapokalyptische Photographien für die Arche als Archiv" aus. Sebastian Stumpf erhielt die Förderung für sein Projekt einer performativen fotografischen Serie über den sozialen Raum in den USA.

mehr: Informationen zum Stipendienprogramm "Zeitgenössische deutsche Fotografie"
Presseinformation (Museum Folkwang)


Alfried Krupp-Förderpreis an Benjamin Judkewitz verliehen


10. November 2016. -- Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Villa Hügel erhielt heute der Berliner Neurowissenschaftler Professor Dr. Benjamin Judkewitz den Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2016. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft überreichte die Auszeichnung, die als einer der renommiertesten Preise für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland gilt und mit 1 Mio. Euro dotiert ist.

Der Alfried Krupp-Förderpreis wurde vor 30 Jahren ins Leben gerufen. Ursula Gather, die Kuratoriumsvorsitzende der Krupp-Stiftung, sagte in ihrer Begrüßung: "In diesen drei Jahrzehnten ist er zu einem Preis mit Gesicht und Geschichte geworden, zu einem Preis, der uns zurückblicken lässt auf eine ganze Forschergeneration in Deutschland."

In seiner Laudatio sagte Michael Häusser, Professor am University College London, die Durchbrüche, die der Preisträger in seiner Forschung an der Schnittstelle zwischen Neurowissenschaft und Optik erzielt habe, erschlössen neue wissenschaftliche Gebiete und eröffneten neue Wege für die Diagnose und Therapie von Krankheiten.

mehr: Presseinformation und Forschungsarbeit des Preisträgers


Jubiläum in der Villa Hügel: 30 Jahre "China-Stipendien-Programm"


17. Oktober 2016. -- Ein festliches Mittagessen in Anwesenheit des Botschafters der Volksrepublik China, Shi Mingde, markierte den Auftakt zu der Festveranstaltung "30 Jahre China-Stipendien-Programm", zu der am 14. und 15. Oktober die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gemeinsam mit der Studienstiftung des deutschen Volkes in die Villa Hügel eingeladen hatte. Die Kuratoriumsvorsitzende Ursula Gather zeigte sich hoch erfreut, dass gut 100 Stipendiaten zu der zweitägigen Jubiläumsveranstaltung nach Essen gekommen waren. Auch 15 Teilnehmer des "Stipendienprogramms für chinesische und deutsche Nachwuchsjournalisten" waren der Einladung nach Essen gefolgt.

Sie erlebten ein Programm aus Podiumsdiskussion, geführten und informellen Gesprächsrunden und einem kulturellen Rahmenprogramm. Ein zentraler Veranstaltungspunkt war am Samstagvormittag der Vortrag "Keine Probleme? Deutsch-chinesische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart" des Historikers Thoralf Klein von der Loughborough University in England.

In ihren Eröffnungsworten wies Ursula Gather auf die seit mehr als 150 Jahren bestehenden Geschäftsbeziehungen zwischen China und dem Unternehmen Krupp hin und erinnerte an zahlreiche Förderprojekte, mit denen die Krupp-Stiftung seit vielen Jahrzehnten den deutsch-chinesischen Austausch fördert. "Die Stiftung hat einen regen, langanhaltenden Austausch zwischen deutschen und chinesischen Nachwuchskräften initiiert", sagte sie. "Nur wenn man miteinander spricht, kann man sich verstehen".

Bei Studierenden aller Fachrichtungen das Interesse an China zu wecken und zum besseren Verständnis dieses Weltreiches beizutragen waren die Ziele, mit denen die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung 1986 ihr "China-Stipendien-Programm" ins Leben gerufen und seither gemeinsam mit der Studienstiftung des deutschen Volkes durchgeführt hat. In diesen 30 Jahren sind rund 300 junge Menschen für jeweils ein Jahr nach China gegangen, um dort zu studieren und Land und Leute kennenzulernen. Ähnliche Zielsetzungen verfolgt auch das Stipendienprogramm für Nachwuchsjournalisten, in dessen Rahmen chinesische und deutsche Nachwuchsredakteure zwei Monate lang das jeweils andere Land bereisen und von dort an ihre Heimatredaktionen berichten können. Seit 2000 haben 42 chinesische und 31 deutsche Journalisten an dem Programm teilgenommen, das in Zusammenarbeit mit der Organisation "Internationale Journalisten-Programme (IJP)" durchgeführt wird.


Mobile Tablet-Einheiten für Medienerziehung an Essener Grundschulen


5. Oktober 2016. -- Bereits im Grundschulalter sollten Kinder an den sinnvollen und kritischen Umgang mit digitalen Medien herangeführt werden, so die häufig gehörte Forderung von Medienpädagogen. Doch den kommunalen Schulträgern fehlen häufig die Mittel, ihre Grundschulen mit der erforderlichen Technik auszustatten.

In Essen hat das Alfried Krupp-Schulmedienzentrum heute zwei mobile Tablet-Einheiten in Betrieb genommen, die sie den Grundschulen für ihre medienpädagogische Arbeit zur Verfügung stellen kann. Diese "Tablet-Koffer" können beispielsweise für die Dauer eines bestimmten Schulprojektes dafür genutzt werden, "mobile Klassenzimmer" einzurichten oder moderne Informationstechnologie auf dem gesamten Schulgelände bereit zu stellen.

Die "Tablet-Koffer" ergänzen frühere Fördermaßnahmen der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung zur Ausstattung von Essener Schulen mit neuen Medien. Kernstück dieser langjährigen Fördertätigkeit ist das Alfried Krupp-Schulmedienzentrum, das im Jahr 2000 mit Krupp-Fördermitteln in Höhe von rund 1,3 Mio. Euro errichtet wurde. Es hat sich seither als Dienstleister für die Schulen sowie als Mittelpunkt der kommunalen Medienentwicklungsplanung etabliert und fungiert als Bindeglied zu den Initiativen des Landes NRW im Bereich der pädagogischen Medienbildung.


"Jazz in Essen": Auftakt zur Spielzeit 2016/2017


26. September 2016. -- Die zweite Spielzeit der von der Krupp-Stiftung geförderten Reihe "Jazz in Essen" hat am 24. September mit einem Auftritt des Schlagzeugers Jochen Rückert im Grillo-Theater begonnen, der im Rahmen seines Konzerts den "Jazz Pott 2016" entgegen nahm. Der aus Köln stammende Drummer lebt und arbeitet seit rund 20 Jahren in New York. Bei seinem Konzert in Essen teilte er die Bühne mit Walter Smith III (Saxophon), Lage Lund (Gitarre) und Orlando LeFleming (Bass).

Die Krupp-Stiftung fördert die Reihe "Jazz in Essen" im Andenken an Berthold Beitz mit 75.000 Euro. Beitz, von 1968 bis zu seinem Tod im Juli 2013 Kuratoriumsvorsitzender und Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, war ein großer Liebhaber des Jazz. Er wäre am heutigen 26. September 103 Jahre alt geworden.

Informationen zu "Jazz in Essen" 2016/2017:
www.grillo-theater.de/stuecke


Schülerröntgenlabor in Remscheid eröffnet


14. September 2016. -- Das Röntgen-Museum in Remscheid ist für junge Besucher um eine Attraktion reicher: das Schülerröntgenlabor, kurz RöLab. Nach fünfjähriger Aufbauphase wurde die Einrichtung, die direkt an das Röntgen-Museum angegliedert ist, am 14. September offiziell eröffnet. Das RöLab bietet Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schulformen, aber auch Auszubildenden an Berufskollegs, die Möglichkeit, in die Welt der Forschung einzutauchen. In seiner Ausrichtung auf die Technik bildgebender Verfahren, die nicht nur in der Medizin, sondern auch in Bereichen wie der Materialprüfung Anwendung finden, ist das Remscheider Schülerlabor einzigartig in Deutschland. Das Röntgen-Museum hat für das Labor einen ganzen Gebäudetrakt zur Verfügung gestellt. Für dessen Ausstattung mit hochmoderner Experimentiertechnik hat die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung 65.000 Euro bereitgestellt. Das Röntgen-Museum selbst wurde in den Jahren 2005 bis 2007 komplett neu strukturiert und hat hierfür von der Stiftung Fördermittel in Höhe von einer halben Million Euro erhalten.

mehr:
www.roentgenmuseum.de
info@roentgenmuseum.de


Stipendien für "Zeitgenössische deutsche Fotografie" erneut ausgeschrieben

1. September 2016. -- Erneut schreibt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung das Stipendienprogramm "Zeitgenössische deutsche Fotografie", das seit 1982 besteht, aus. Das Förderprogramm richtet sich an Fotografinnen und Fotografen, die unabhängig von einer Auftragsarbeit ein fotografisches Vorhaben über einen längeren Zeitraum erarbeiten. Die Stipendien sind mit je 10.000 Euro dotiert.

mehr:
Informationen zum Programm "Zeitgenössische deutsche Fotografie"


Ursula Gather zur Senatorin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt


4. August 2016. -- Die Mitgliederversammlung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat Professor Ursula Gather zum ad-personam-Mitglied des Senats gewählt. Der Senat ist das wichtigste Beratungsorgan der Wissenschaftsakademie. Er wählt das Präsidium und berät es unter anderem bei wissenschaftlichen Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Zukunftsfragen sowie in Angelegenheiten der Forschungsförderung.


Benjamin Judkewitz erhält Alfried Krupp-Förderpreis 2016

29. Juni 2016. -- Er ist ein typischer Repräsentant der jungen, fächerübergreifenden Forschung in den Biowissenschaften: Professor Dr. Benjamin Judkewitz, seit 2014 Professor für Bioimaging und Neurophotonik an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, erhält den mit 1 Mio. Euro dotierten Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2016. Durch Anwendung neuester Erkenntnisse zur Übertragung und Verarbeitung optischer Informationen ist es Judkewitz gelungen, mittels optischer Mikroskopie wesentlich tiefer in das Gewebe lebender Zellen zu blicken, als dies bisher möglich war.

Der 34-Jährige war einer von 50 Kandidaten, die insgesamt 41 Universitäten und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland für den Preis vorgeschlagen hatten. Das Kuratorium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat einstimmig beschlossen, ihm den begehrten Preis für Nachwuchswissenschaftler zuzuerkennen.

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Presseinformation


Stipendiaten der Stanford-Universität zu Gast in der Villa Hügel


19. Mai 2016. -- Siebzehn Studierende der renommierten Stanford-Universität in Kalifornien waren auf Einladung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung heute zu Gast in der Villa Hügel. Sie sind Teilnehmer eines Stipendienprogramms der Krupp-Stiftung, das ihnen mehrmonatige Unternehmenspraktika in Deutschland ermöglicht. Ursula Gather, die Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, empfing die Studierenden im Gartensaal der Villa Hügel und ließ sich von deren Erfahrungen berichten.

Das Stipendienprogramm für Stanford-Studenten besteht seit 34 Jahren. Seither haben 1.215 Studenten der kalifornischen Universität mit Unterstützung der Stiftung am Stanford Study Center in Berlin studiert und praktische Berufserfahrungen in Unternehmen und anderen Einrichtungen in Deutschland sammeln können. Für das Programm hat die Stiftung seit seinem Bestehen rund 5 Mio. Euro bewilligt.


Förderinitiative zur Begabungsförderung an Realschulen in Essen

18. April 2016. -- Eine neue Initiative der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung wird es für Realschülerinnen und -schüler in Essen schon bald möglich machen, ihre besonderen Begabungen zu entdecken und gezielt weiterzuentwickeln. Die Krupp-Stiftung hat das Vorhaben gemeinsam mit Professor Christian Fischer vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung der Universität Münster (ICBF), der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Essen entwickelt.

Am Beginn steht eine spezifische Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer, deren Aufgabe es sein wird, in ihren Schulen Strukturen für eine bessere Begabungsförderung aufzubauen. Bereits zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 sollen sie mit der praktischen Arbeit beginnen. Sie werden Schülerinnen und Schüler individuell ansprechen und sie zur Teilnahme an praxisorientierten Arbeitsgemeinschaften einladen. Die Essener IHK und Handwerkskammer bringen sich in dieser Phase mit der Vermittlung speziell auf die einzelnen Schüler zugeschnittener Praktika in der Förderinitiative ein. Es ist dieses enge Zusammenwirken von Schule und Arbeitswelt, das die Initiative aus Sicht von Professor Fischer besonders macht: "Mir ist kein anderes Begabungsförderungsprogramm bekannt, das diese wichtigen Akteure innerhalb einer Bildungsregion so direkt zusammenbringt. Ich bin sicher, dass die Schülerinnen und Schüler auf diese Weise wesentlich besser gefördert werden können, als dies in vergleichbaren Programmen der Fall ist".

mehr:
Presseinformation der Krupp-Stiftung zur Förderinitiative "Begabung und Begabte"
Homepage "Internationales Centrum für Begabungsforschung (ICBF)"


Universitätsbibliothek Leipzig erhält Förderung für internationales Handschriften-Projekt

10. Februar 2016. -- Die Universitätsbibliothek Leipzig erhält für ihr Projekt "Fragmentarium" finanzielle Unterstützung der Krupp-Stiftung. Gemeinsam mit fünfzehn weiteren Institutionen in Europa und den USA wird sie verstreute Handschriften-Fragmente in einer Datenbank sammeln und der Wissenschaft zugänglich machen. Die Fördermittel der Stiftung in Höhe von 40.000 Euro werden für die Erschließung von Fragmenten eingesetzt, die in der Universitätsbibliothek selbst und in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel lagern.

Die Universitätsbibliothek Leipzig erhält bereits seit 2010 Fördermittel der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, mit denen sie die "Alfried Krupp-Sommerkurse für Handschriftenkultur" veranstaltet.

mehr:
Universitätsbibliothek Leipzig
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel


Restaurierung zweier Gemälde von Caspar David Friedrich erfolgreich abgeschlossen


21. Januar 2016. -- "Mönch am Meer" und "Abtei im Eichwald" gelten als das berühmteste Bilderpaar der deutschen Romantik und als Schlüsselwerke ihres Schöpfers Caspar David Friedrich. Beide Gemälde litten zuletzt, wie es Fachleute der Alten Nationalgalerie Berlin formulierten, unter einer "erheblichen Verfälschung des ursprünglichen Erscheinungsbildes", die in der fragilen Maltechnik sowie jahrzehntelanger Vernachlässigung und historischen Restaurierungen ihren Ursprung habe. Im Jahr 2013 begannen Experten der Nationalgalerie mit der aufwändigen Konservierung und Restaurierung der beiden Kunstwerke mit dem Ziel, die erhaltene Originalsubstanz der Bilder zu sichern und zu erhalten. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung stellte die erforderlichen Mittel bereit.

Die vollständig restaurierten und an ihr ursprüngliches Erscheinungsbild angenäherten Gemälde wurden heute in der Alten Nationalgalerie in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Sonderpräsentation mit dem Titel "Der Mönch ist zurück" dokumentiert von 22. Januar bis 22. Mai 2016 den Verlauf des Restaurierungsprozesses.

mehr:
http://www.smb.museum.de


Museums-Stipendium "Kulturelle Vielfalt und Migration" ist ausgeschrieben

18. Januar 2016. -- Zum zweiten Mal vergeben in einer gemeinsamen Förderinitiative die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Hamburg, und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Frankfurt am Main, das Museums-Stipendium "Kulturelle Vielfalt und Migration". Das Stipendium der Krupp-Stiftung bietet drei Hochschulabsolventen mit besonderer Sachkenntnis und persönlicher Erfahrung im Bereich Migration die Möglichkeit, für zwei Jahre im Stadtmuseum Dresden, im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg und im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig zu arbeiten.

Bewerbungsschluss ist der 15. März 2016.

mehr:
Informationen zum Programm Museums-Stipendium "Kulturelle Vielfalt und Migration"


Bundesweit erste Stiftungslehrstühle für Provenienzforschung

17. Dezember 2015. -- Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung richtet an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zwei neue Professuren in Kunstgeschichte und Rechtswissenschaft ein.

Die erste der beiden Alfried Krupp-Stiftungsprofessuren wird in der Philosophischen Fakultät am Institut für Kunstgeschichte angegliedert sein, die zweite in der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät. Am Institut für Kunstgeschichte sollen dabei Provenienzforschung und die Geschichte des Sammelns im Zentrum der Forschung stehen. Die rechtswissenschaftliche Forschung soll sich im Schwerpunkt mit Fragen des Kunst- und Kulturgutschutzrechts befassen.

Die Krupp-Stiftung stattet die Stiftungslehrstühle für den Zeitraum von fünf Jahren mit jeweils einer Million Euro an Fördermitteln aus. Die Universität Bonn hat zugesagt, die beiden Lehrstühle danach dauerhaft weiterzuführen. Zusätzlich richtet sie am Institut für Kunstgeschichte eine Juniorprofessur für Provenienzforschung ein, die für sechs Jahre finanziell gesichert ist. An der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät werden zusätzlich Mittel für Personal, Räumlichkeiten und den Aufbau eines Bibliotheksbestandes bereitgestellt.


Förderung von Hilfsprojekten für Flüchtlinge

15. Dezember 2015. -- Im Dezember hat die Stiftung drei Förderbewilligungen ausgesprochen, mit denen sie Hilfsprojekte für Flüchtlinge auf ganz unterschiedlichen Ebenen unterstützt.

Gemeinsam mit vier weiteren großen Stiftungen engagiert sich die Krupp-Stiftung für die "Philipp Schwartz-Initiative", die von der Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn, ins Leben gerufen wurde und für die auch das Auswärtige Amt Mittel bereitstellt. Im Rahmen dieser Initiative sollen ab Sommer 2016 bis zu zwanzig von Krieg oder Verfolgung bedrohte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen forschen können. Die Initiative ist nach dem Pathologen Philipp Schwartz benannt, der als Jude 1933 vor den Nazis aus Deutschland fliehen musste.

Die Stadt Essen erhält Fördermittel für ein Projekt, mit dem Flüchtlinge schon während der Dauer ihres Asylverfahrens für die Aufnahme einer Ausbildung oder für die Eingliederung in den Arbeitsmarkt vorbereitet werden sollen. Die Stadt Essen möchte diesen Flüchtlingen Sprachkurse anbieten, auch wenn dies im Rahmen des "Asylbewerberleistungsgesetzes" zurzeit nicht vorgesehen ist. Die Krupp-Stiftung ermöglicht dieses Vorhaben, von dem zunächst 150 Flüchtlinge profitieren sollen.

Dem Essener Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes hat die Stiftung die Mittel für Anschaffung und Unterhalt eines Kleinbusses zugesagt. Der Bus wird gewährleisten, dass Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien sicher von ihren Unterkünften zu den verschiedenen Schul- und Lerneinrichtungen in Essen gebracht werden können.

Die für die drei genannten Projekte zugesagten Fördermittel belaufen sich auf 173.000 Euro.


Kuratorium der Krupp-Stiftung:
Neuberufung von Sabine Lautenschläger


7. Dezember 2015. -- In seiner Dezember-Sitzung hat das Kuratorium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Sabine Lautenschläger als neues Mitglied berufen. Die Juristin ist seit Januar 2014 Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie war zuvor Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank.

Kabinettausstellung in der Villa Hügel:
Studierende der Folkwang Universität zeigen fotografische Arbeiten über das Historische Archiv Krupp


26. November 2015. -- "WA XVI" heißt die neueste Kabinettausstellung, die seit dem 24. November in vier Räumen der Villa Hügel zu sehen ist. Mit den fünf Buchstaben "WA XVI" wird eine Bestandsgruppe des Historischen Archivs Krupp bezeichnet, in der seit der Gründung des Archivs im Jahr 1905 Fotografien aufbewahrt und erschlossen werden. Der Bestand ist bis heute auf rund zwei Millionen Fotos angewachsen und war für sechs Studierende der Folkwang Universität Künste Quelle und Inspiration für eigenständige künstlerische Arbeiten.

Betreut von Professorin Elke Seeger, setzten sich Studierende des Faches Fotografie ein Jahr lang im Rahmen der Lehrveranstaltung "Aspekte und Möglichkeiten der kuratorischen Praxis" mit dem Krupp'schen Fotoarchiv auseinander. Fünf von ihnen - Vanessa Arms, Kirstin Kaarina Brandt, Ursula Dusch, Nico Kleemann, Anne Stoll und Vladimir Unkovic - zeigen noch bis zum 1. Mai 2016 das Ergebnis dieser Studienarbeit in der Villa Hügel. Sie nähern sich darin auf höchst individuelle Weise den geschichtlichen Quellen, nehmen Bezug auf die Archivräume und spüren den zeitgenössischen Orten der Erinnerung an den Namen Krupp bildnerisch nach.

Die Ausstellung hat ebenso wie die Villa Hügel dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr geöffnet. Vom 16. Dezember bleibt bis 11. Januar 2016 das Haus jedoch wegen Reparatur- und Reinigungsarbeiten für den Besucherverkehr geschlossen.

In der Reihe Folkwang EDITION ist ein Katalog zu "WA XVI" erschienen, der in der Ausstellung käuflich zu erwerben ist.

Das Studienprojekt, die Ausstellung und der Katalog entstanden in Zusammenarbeit mit dem Historischen Archiv Krupp und mit Fördermitteln der Krupp-Stiftung.


Stipendiatinnen der Stiftung organisieren internationale Tagung zum Thema Migration und Museen


20. November 2015. -- "Migration Matters -- Migration geht uns alle an" war das Thema einer internationalen Tagung für Museumsschaffende, zu der am 19. November rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum in die Zeche Zollverein nach Essen kamen. Sie waren der Einladung gefolgt, "den Musealisierungsboom von Migration der letzten Jahre kritisch zu hinterfragen". Ausstellungen, museumspädagogische Projekte und Veranstaltungen, so die Grundthese der Tagung, erzählten häufig eine einseitige und scheinbar eindeutige Geschichte von Migration. Gleichzeitig scheiterten sie jedoch daran, "Migrationsgeschichte als integralen Bestandteil von Gesellschaft zu denken und entsprechend in den Museumsbetrieb zu übernehmen". Ziel der Tagung war es, in einer Podiumsdiskussion und vier separaten Workshops gemeinsam mit allen Teilnehmern innovative Herangehensweisen zu erarbeiten, erkenntnisreiche Perspektiven aufzuzeigen und vielfältige Zugänge zum Thema Migration zu schaffen.

Konzept und Organisation der Tagung lagen in den Händen von Asligül Aysel, Anissa Finzi und Vanja Mandic, drei Stipendiatinnen des Förderprogramms "Kulturelle Vielfalt und Migration", das vor zwei Jahren von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und drei weiteren Stiftungen in Deutschland ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen ihres zweijährigen Stipendiums waren sie in vier Museen in Nordrhein-Westfalen tätig: im Ruhr Museum, Essen, im Deutschen Bergbau-Museum Bochum, im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, Bochum, und im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg. Das Stipendienprogramm wird Anfang 2016 erneut ausgeschrieben.

 

Alfried Krupp-Förderpreis 2015 an Sami Haddadin verliehen


12. November 2015. -- Der Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer geht in diesem Jahre an den Robotik-Forscher Sami Haddadin, Professor für Regelungstechnik an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Sein wissenschaftliches Hauptinteresse gilt der Entwicklung von sicheren und sensiblen Robotern, die vor allem im direkten Dienst am Menschen eingesetzt werden können. Mit Erkenntnissen aus der Biomechanik und in Zusammenarbeit mit Medizinern und Neurowissenschaftlern arbeitet er derzeit insbesondere an der Entwicklung neuartiger Armprothesen, die durch "integrierte Intelligenz" und bio-inspiriertes Design menschenähnliche Feinfühligkeit und Flexibilität erlangen.

Heute nahm er im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im Beisein von rund 200 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in der Villa Hügel den mit 1 Mio. Euro dotierten Preis aus der Hand von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft entgegen. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Professor Tamim Asfour vom Karlsruher Institut für Technologie. Professorin Bénédicte Savoy, Kunsthistorikerin an der Technischen Universität Berlin, sprach in ihrer Festrede zum Thema: "Kunst als Beute. Zum Umgang mit Kunstwerken in Kriegszeiten".

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Pressemitteilung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Forschungsschwerpunkte von Professor Dr. Sami Haddatin

 

Ursula Gather mit Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Lodz ausgezeichnet


10. November 2015. -- In einer Feierstunde nahm Professor Ursula Gather, Vorsitzende des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und Rektorin der Technischen Universität Dortmund, heute die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Lodz entgegen. Der Senat der polnischen Universität würdigte damit "eine ausgewiesene Expertin der mathematischen Statistik und eine Hochschullehrerin mit hohem internationalem Ansehen". Die Auszeichnung gilt ebenfalls Ursula Gathers Einsatz für den wissenschaftlichen Nachwuchs, den Aufbau internationaler Kooperationen und die enge Zusammenarbeit mit ihren polnischen Kollegen.

mehr:
Pressemitteilung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Pressemitteilung der Technischen Universität Dortmund


Ausstellungs- und Katalogförderpreise 2015 vergeben

4. November 2015. -- Preisträger im Programm "Kataloge für junge Künstler" sind in diesem Jahr Cécile B. Evans, Berlin, Lawrence Abu Hamdan, Beirut, und Max Schaffer, Berlin. Die Ausstellungen der drei Preisträger werden im kommenden Jahr im Bielefelder Kunstverein, im Portikus in Frankfurt sowie in der Gesellschaft für Aktuelle Kunst in Bremen zu sehen sein. Der Förderpreis in Höhe von je 25.000 Euro wird jährlich an bis zu drei junge Künstler vergeben. Mit den Preisträgern 2015 haben bisher 138 Nachwuchskünstler diese Förderung erhalten. Der Preis wird voraussichtlich im Mai 2016 erneut ausgeschrieben.

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Informationen zum Förderprogramm

Krupp-Stiftung präsentiert Ergebnisse des "Dritten Deutschen Kinder- und Jugendsportberichts"

14. August 2015. -- Bewegung, Sport und Spiel sind essenziell für Kinder und Jugendliche. Mehr als 90 Prozent von ihnen nennen Sport sogar als liebstes Schulfach. Wie sehr der Sport für Kinder und Jugendliche jedoch im Wandel begriffen ist, zeigt der "Dritte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht" mit seinem Schwerpunktthema "Kinder- und Jugendsport im Umbruch", der von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung initiiert und heute in Villa Hügel der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. In 25 Kapiteln untersuchen darin Sportwissenschaftler, Pädagogen, Sportmediziner und Sportsoziologen die Ursachen und Auswirkungen der aktuell zu beobachteten Umbruchsituation im Kinder- und Jugendsport und geben Handlungsempfehlungen für Politik, Verbände, Vereine und Schulen.

mehr:
Presseinformation: "Krupp-Stiftung präsentiert Ergebnisse des 'Dritten Deutschen Kinder- und Jugendsportberichts'"

weitere Pressetexte, Pressefotos sowie ergänzende Hintergrundinformationen: Download-Link 


Sami Haddadin erhält Alfried Krupp-Förderpreis 2015


29. Juni 2015. -- Er ist der jüngste Nachwuchswissenschaftler, der in Deutschland je auf einen Lehrstuhl für Regelungstechnik berufen wurde. Seine Arbeiten genießen bei Kollegen in der Robotik weltweit einen exzellenten Ruf. Und im Labor scheut er auch vor schmerzhaften Selbstversuchen nicht zurück: Professor Dr. Sami Haddadin, seit 2014 Professor für Regelungstechnik an der Leibniz Universität Hannover und Entwickler von "sanften" Robotern, erhält den mit 1 Mio. Euro dotierten Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2015. Der 34-Jährige war einer von 53 Kandidaten, die Universitäten und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland für den Preis vorgeschlagen hatten. Das Kuratorium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung beschloss jetzt einstimmig, ihm den begehrten Preis für Nachwuchswissenschaftler zuzuerkennen.

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Presseinformation

 

Krupp-Stiftung ermöglicht freien Eintritt im Museum Folkwang für fünf Jahre


19. Juni 2015. -- Ab sofort ist der Eintritt in die ständige Sammlung des Museum Folkwang frei. Dies gilt ebenso für alle Ausstellungen der Fotografischen Sammlung, des Deutschen Plakat Museums und der Grafischen Sammlung. Möglich wird dies durch die Förderung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, wie deren Kuratoriumsvorsitzende Ursula Gather heute bei einem Pressegespräch bekannt gab. Die Krupp-Stiftung stellt für die nächsten fünf Jahre insgesamt 1 Mio. Euro zur Verfügung. Mit diesem Betrag werden die Einnahmen durch Eintrittskarten für die ständige Sammlung kompensiert. Lediglich für große Sonderausstellungen wird das Museum auch weiterhin einen Eintrittspreis erheben.

Es ist das erste Mal in Deutschland, dass ein Kunstmuseum von der Größe und Bedeutung des Museum Folkwang seine Pforten kostenlos für Besucher öffnen kann. Auch für die Dauer der Maßnahme -- fünf Jahre -- gibt es bisher keinen Präzedenzfall.

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Presseinformation "Museum Folkwang: ab sofort Eintritt frei"
www.museum-folkwang.de


Kuratorium verlängert Mandat der Vorsitzenden

9. Juni 2015. -- Das Kuratorium verlängert das Mandat von Ursula Gather als Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung um weitere sieben Jahre bis Juni 2022.


Festival für Fotografie Leipzig zum dritten Mal gefördert


3. Juni 2015. -- Im kommenden Jahr findet das Festival für Fotografie Leipzig "f/stop" zum siebten Mal statt. Die Leiter des Festivals, Christin Krause und Thilo Scheffler vom Zentrum für zeitgenössische Fotografie Leipzig e. V.,  verfolgen das Ziel, mit "fotografischen Bildern (%u2026) jeweils ein gesellschaftlich relevantes Thema zu setzen und anhand der Expertise verschiedener Beteiligter in Ausstellungen und Veranstaltungen zu beleuchten".  So stand das 6. Festival 2014 unter dem Motto: "Get lucky!" Das Thema für die Festivalveranstaltungen 2016 wird zurzeit entwickelt.

Nach 2012 und 2014 fördert die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung auch das Festival 2016 mit 40.000 Euro.

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office@f-stop-leipzig.de

 

Förderprogramm "Kataloge für junge Künstler" erneut ausgeschrieben


13. Mai 2015. -- Bereits zum 33. Mal schreibt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung das Ausstellungs- und Katalogförderprogramm "Kataloge für junge Künstler" aus. Bildende Künstler, die nicht älter als 35 Jahre sein sollten, können für das Förderprogramm vorgeschlagen werden. Vorschlagsberechtigt sind gemeinnützige Ausstellungsträger, die gemeinsam mit dem jungen Künstler eine Ausstellung mit begleitendem Katalog planen. Die Fördermittel von bis zu 25.000 Euro können sowohl für die Ausrichtung der geplanten Ausstellung als auch für die Erstellung des dazugehörigen Kataloges eingesetzt werden.

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Informationen zum Programm "Kataloge für junge Künstler"

 

Drei Stipendien "Museumskuratoren für Fotografie" vergeben


20. April 2015. -- Im zweijährigen Rhythmus schreibt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung das Stipendienprogramm "Museumskuratoren für Fotografie" aus, mit dem sie der Ausbildung des Nachwuchses in diesem Bereich neue Impulse geben möchte. Die drei Stipendien der Ausschreibung 2015 wurden jetzt an Linda Conze, Sabrina Mandanici und Svenja Paulsen vergeben. Sie werden ab Mai jeweils sechs Monate lang im Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, im Fotomuseum München und in der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang, Essen, arbeiten und dabei umfangreiche praktische Erfahrungen in der Museumsarbeit im Bereich Fotografie sammeln können. Ihre Ausbildung werden die Stipendiatinnen im letzten halben Jahr jeweils an einem der folgenden drei ausländischen Museen abschließen: am Victoria and Albert Museum in London, am Getty Research Institute in Los Angeles oder am Jeu de Paume in Paris. Jedes Stipendium ist mit 30.000 Euro dotiert.

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Presseinformation "Neue Stipendien für die Museumsausbildung im Bereich Fotografie vergeben"

 

Professorin Ursula Gather in "Hightech-Forum" berufen


24. Februar 2015. -- Die Vorsitzende des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Professorin Ursula Gather, ist von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka, in das "Hightech-Forum" der Bundesregierung berufen worden. Aufgabe des Forums ist es, die Umsetzung und Weiterentwicklung der Hightech-Strategie der Bundesregierung zu begleiten.

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www.hightech-forum.de

 

Krupp-Stiftung unterstützt Deutschen Pavillon der Biennale Venedig 2015


4. Februar 2015. -- Auf der 56. Kunst-Biennale von Venedig zeigt der Deutsche Pavillon Kunstwerke zum Thema: "Gegenwart der Bilder". Die deutsche Präsentation, kuratiert vom Leiter der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang, Florian Ebner, wird von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung unterstützt. Die Förderung erfolgt in Zusammenarbeit mit der RWE Stiftung für Energie und Gesellschaft sowie der Stiftung Mercator.

Einer der fünf Künstlerinnen und Künstler, die in Venedig ausstellen werden, ist Olaf Nicolai, der 1994 von der Krupp-Stiftung mit einem Stipendium des Programms "Kataloge junger Künstler" ausgezeichnet wurde. Er ist einer von insgesamt elf Biennale-Künstlern seit 1984, deren Karriere mit diesem Förderprogramm für Nachwuchskünstler nachhaltig gefördert wurde.

Das Engagement für den Deutschen Pavillon 2015 steht in der Tradition der Förderung von Kunst und Fotografie, welche die Krupp-Stiftung seit ihrer Errichtung im Jahr 1968 betreibt. So hat sie den Auf- und Ausbau der Fotografischen Sammlung des Museums Folkwang in Essen ermöglicht, indem sie 1978 die Sammlung Otto Steiner erwarb und auch in den Folgejahren Mittel für den Ankauf von Sammlungen und Nachlässen namhafter Fotografen bereitstellte. Der Neubau des Museum Folkwang nach Plänen des britischen Star-Architekten David Chipperfield wurde von der Stiftung als alleiniger Förderin mit 55 Mio. Euro ermöglicht.

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Presseinformation der Stiftung

Mehr Informationen über den Deutschen Pavillon auf der 56. Kunst-Biennale in Venedig: www.deutscher-pavillon.org

 

Villa Hügel: Sanierung des Hauptportals abgeschlossen


19. Januar 2015. -- Mehr als ein Jahr lang war das Hauptportal auf der Nordseite der Villa Hügel hinter Gerüsten und Abdeckplanen verborgen, der Zugang zu dem Gebäude nur über einen behelfsmäßigen Seiteneingang möglich. Seit Beginn dieser Woche bietet sich Besuchern wieder das unverstellte Bild auf das weit über Essen hinaus bekannte Industriedenkmal, und sie können das Gebäude wie gewohnt über seinen Haupteingang betreten. Schäden an der Bausubstanz des Balkons über dem Eingang und an den tragenden Säulen hatten aufwändige Sanierungsarbeiten erforderlich gemacht.

www.villahuegel.de

 

Alfried Krupp-Förderpreisträger Christian Koos erhält Landesforschungspreis Baden-Württemberg


8. Dezember 2014. -- Professor Christian Koos, Träger des Alfried Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer 2012, erhält in diesem Jahr den Preis des Landes Baden-Württemberg für angewandte Forschung. Der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeitende Forscher beschäftigt sich mit nanophotonischen Bauteilen und neuartigen Verfahren für die optische Hochgeschwindigkeitskommunikation. Ziel der Arbeiten ist es, die Bauteile zu miniaturisieren und auf optische Mikrochips zu integrieren. Sender- und Empfängersysteme sollen damit nicht nur kostengünstiger, sondern auch deutlich energieeffizienter werden.

Mit dem Landesforschungspreis Baden-Württemberg zeichnet das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst herausragende Forscherinnen und Forscher aus. Der mit 200.000 Euro dotierte Preis wird zu gleichen Teilen an eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler aus der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung vergeben. Neben Christian Koos wird die Tübinger Paläoanthropologin Katerina Harvati-Paptheodorou ausgezeichnet.

 

Kuratorium trifft Personalentscheidungen


2. Dezember 2014. -- In seiner Dezember-Sitzung hat das Kuratorium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung zwei Personalentscheidungen getroffen:

Christoph M. Schmidt wird als neues Mitglied in das Kuratorium der Stiftung berufen. Schmidt ist Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen und Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Zudem lehrt er im Fach Volkswirtschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum.

Das Mandat von Ralf Nentwig als von der Krupp-Stiftung entsandtes Mitglied in den Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG wird um fünf Jahre bis zur Hauptversammlung 2020 verlängert. Nentwig ist auch Mitglied des Vorstands der Stiftung.

 

Neue Sportprojekte: barrierefreie Bogenschießanlage und Publikationsreihe zu Stiftungsarbeit im Sport


26. November 2014. -- In ihrem Satzungsbereich Sport hat die Stiftung im November zwei Projekten Förderzusagen erteilt:

Die gemeinnützige Haxterpark GmbH in Paderborn baut seit einigen Jahren am Rande der Stadt ein altes Gehöft mit einer knapp 600.000 qm großen Freifläche zu einer multi-funktionalen, barrierefreien Sportanlage um, in der Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam Sport treiben können. Auch der Betrieb der Anlage unterliegt dem Prinzip der Inklusion: Zahlreiche Mitarbeiter mit Behinderungen werden durch spezielle Schulungen für Tätigkeiten in der Anlage qualifiziert und finden dort dauerhafte Arbeitsplätze.

Die Stiftung hat nun für eine barrierefreie Bogenschießanlage im Haxterpark Fördermittel zur  Verfügung gestellt. Auf der Anlage wird es blinden und sehbehinderten Menschen möglich sein, dank einer gemeinsam mit der Universität Paderborn entwickelten "opto-elektronischen Zieleinrichtung" das Bogenschießen auszuüben. Gefördert wird zudem die Herstellung von Plänen der Gesamtanlage, die mit spezieller dreidimensionaler Prägung blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung erleichtern sollen. Die Förderung für diese beiden Maßnahmen beläuft sich auf rund 47.000 Euro.

Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung mit Sitz in Hannover erstellt zurzeit eine Publikationsreihe "Stiftungen und Sport in Deutschland". Die Krupp-Stiftung unterstützt das Vorhaben mit 25.000 Euro.

Informationen zum Haxterpark Paderborn: www.haxterpark.de


Förderpreise 2014 für bildende Künstler und Fotografen vergeben


25. November 2014. -- Im Jahr 1982 hat die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung zwei Förderprogramme für Nachwuchskünstler ins Leben gerufen, die bis heute Bestand haben: den Ausstellungs- und Katalogförderpreis "Kataloge für junge Künstler" und das Stipendienprogramm "Zeitgenössische deutsche Fotografie".

Preisträger im Programm "Kataloge für junge Künstler" sind in diesem Jahr Loretta Fahrenholz, Berlin, Petrit Halilaj, Berlin und Florenz, sowie Ian Cheng, New York. Die drei Preisträger bereiten derzeit ihre Ausstellungen für das Museum Fridericianum in Kassel, den Kölnischen Kunstverein und die Kunsthalle Düsseldorf vor. Der Förderpreis in Höhe von je 25.000 Euro wird jährlich an bis zu drei junge Künstler vergeben. Mit den Preisträgern 2014 haben bisher 135 Nachwuchskünstler diese Förderung erhalten. Der Preis wird voraussichtlich im Mai 2015 erneut ausgeschrieben.

Peggy Buth und Arwed Messmer sind die Stipendiaten des Jahres 2014 im Programm "Zeitgenössische deutsche Fotografie". Das Stipendium in Höhe von 10.000 Euro erlaubt ihnen, unabhängig von einer Auftragsarbeit ein eigenständiges fotokünstlerisches Projekt zu verwirklichen. Von dem Stipendienprogramm, das die Krupp-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Abteilung des Museum Folkwang, Essen, durchführt, haben in den vergangenen 32 Jahren bereits 55 junge Fotokünstler profitiert. Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich 2016.

mehr zu "Kataloge für junge Künstler":
Presseinformation vom 24. November 2014
Informationen zum Förderprogramm

mehr zu "Zeitgenössische deutsche Fotografie":
http://www.museum-folkwang.de / Presse
Informationen zum Stipendienprogramm


Vorsitzende des Kuratoriums als "Bürgerin des Ruhrgebiets" ausgezeichnet


17. November 2014. -- Professorin Ursula Gather ist für ihr in herausragender Weise beispielhaftes Wirken für das Ruhrgebiet geehrt worden. Bei einem feierlichen Empfang im Dortmunder Rathaus wurde ihr als erster Frau die Ehrenauszeichnung "Bürgerin des Ruhrgebiets" verliehen. Frau Gather war vom pro Ruhrgebiet-Vorstand einstimmig für die Auszeichnung 2014 nominiert worden.
 
Der Verein pro Ruhrgebiet zeichnet seit 1981 Persönlichkeiten aus, die sich in besonderer Weise um das Ruhrgebiet und seine Menschen verdient gemacht haben.

mehr: http://www.proruhrgebiet.ruhr/cms&grp=709  


Neue Projekte zur deutsch-jüdischen Verständigung


12. November 2014. -- Seit vielen Jahren fördert die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Projekte zur deutsch-jüdischen Verständigung. Zwei weitere kleinere Projekte haben jetzt Förderzusagen von insgesamt 34.000 Euro erhalten:

Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden Nordrhein wird bei der Ausrichtung der "Jüdischen Kulturtage im Rheinland 2015" unterstützt.  Die Förderung gilt acht Begegnungsprojekten im Rahmen der Gesamtveranstaltung, die vom 22. Februar bis 22. März 2015 in 16 Städten und Gemeinden des Rheinlandes stattfinden wird. Nach 2007 und 2011 ist dies bereits das dritte Mal, dass die Krupp-Stiftung Mittel für die "Jüdischen Kulturtage im Rheinland" bewilligt.

Im Lichtburg Filmtheater in Essen läuft am 25. Januar 2015 das Werk "SHOA" von Claude Lanzmann. Die vielfach in aller Welt ausgezeichnete Dokumentation über den Holocaust an den Juden Europas wird in Anwesenheit des Regisseurs in voller Länge gezeigt. Die neunstündige Vorführung ist in fünf Abschnitte, jeweils mit Pausen, aufgeteilt. Im Mittelteil findet eine längere Unterbrechung zum Essen und für Gespräche mit Claude Lanzmann statt.

mehr: www.lichtburg-essen.de

 

Stiftung fördert Aufbau einer Forschungsbibliothek zur Kunst Afrikas in München


4. November 2014. -- Das Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München erhält von der Krupp-Stiftung Fördermittel in Höhe von 20.000 Euro zum Aufbau einer Forschungsbibliothek zur Kunst und visuellen Kultur Afrikas. Kerstin Pinther, Professorin für Islamische Kunstgeschichte und Kunstgeschichte Afrikas, wird den Aufbau der Bibliothek leiten. Die Forscherin war zuvor Inhaberin der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Juniorprofessur für die Kunst Afrikas an der Freien Universität Berlin. An der LMU München bearbeitet sie weiterhin das Fachgebiet Kunstgeschichte Afrikas mit Schwerpunkt Nordafrika und der Verbindung von Kunst und Islam in Afrika.

 

"Museumsstipendium kulturelle Vielfalt und Migration": Erfahrungsaustausch auf "Gut Siggen"


3. November 2014. -- In einer gemeinsamen Initiative haben die Robert Bosch Stiftung, die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Jahr 2013 das "Museumsstipendium kulturelle Vielfalt und Migration" ins Leben gerufen. Sie wollen damit akademisch qualifizierten Nachwuchskräften, vor allem solchen mit Migrationshintergrund, den Zugang zu einer Laufbahn im Museum ermöglichen. Anfang 2014 haben zwölf junge Frauen und Männer ihre Stipendien angetreten, in deren Verlauf sie zwei Jahre lang Praxiserfahrung in der Museumsarbeit sammeln und im Gegenzug ihren besonderen kulturellen Hintergrund in die Museumspraxis einbringen können.

Die Krupp-Stiftung zeichnet im Rahmen des Programms verantwortlich für vier Stipendiatinnen und Stipendiaten, die in Museen in Essen, Bochum und Duisburg arbeiten.

Im Seminarzentrum "Gut Siggen" der Toepfer Stiftung fand jetzt das erste Arbeitstreffen der Stipendiaten mit Vertretern der vier Stiftungen statt. Die Stipendiaten nahmen an einem Vortrag und Workshop des freien Kurators und Autors Dr. Daniel Tyradellis teil und hörten einen Vortrag von Professor Volker Kirchberg, Leuphana Universität Lüneburg. Das Tagungswochenende diente darüber hinaus dem Erfahrungsaustausch aller Beteiligten.

 

Alfried Krupp-Förderpreis 2014 für Benedikt Wirth


30. Oktober 2014. -- Dr. Benedikt Wirth, Professor für Numerische und Angewandte Mathematik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, ist Träger des Alfried Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer 2014. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Villa Hügel nahm er den mit 1 Mio. Euro dotierten Preis aus der Hand von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft entgegen.

Der 32-jährige Mathematiker ist einer der jüngsten Preisträger in der Geschichte des Förderpreises, mit dem die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung seit 1986 herausragende Nachwuchswissenschaftler in den Natur- und Ingenieurwissenschaften auszeichnet. Er beschäftigt sich mit der mathematischen Untersuchung von Formen in den Lebens- und Ingenieurwissenschaften.

Zu der Veranstaltung in der Essener Villa Hügel begrüßte Ursula Gather, Kuratoriumsvorsitzende der Krupp-Stiftung, rund 180 Gäste aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Stefan Müller vom Hausdorff Center for Mathematics der Universität Bonn. Als Festrednerin referierte Julia Fischer, Direktorin des Deutschen Primatenzentrums Göttingen, zum Thema "Männliche Bünde und weibliche Freiheit in der Affengesellschaft".

mehr: Presseinformation "Alfried Krupp-Förderpreis 2014 für Benedikt Wirth"
wwwmath.uni-muenster.de

Stiftung fördert Forschungsprojekt zum Umgang mit jüdischen Sportlern in den 1920er- und 1930er-Jahren in NRW


17. Oktober 2014. -- "Sport als Mittel von Inklusions- und Exklusionsprozessen von Juden in den 1920er- und 1930er-Jahren auf dem Gebiet des heutigen NRW" lautet der Titel eines Forschungsprojekts, das jetzt unter Leitung von Professor Lorenz Peiffer im Institut für Sportwissenschaft der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover anläuft. Das Forschungsvorhaben wird von der Krupp-Stiftung mit 100.000 Euro gefördert.

 

Park der Villa Hügel nach Pfingststurm "Ela" wieder frei zugänglich


6. Oktober 2014. - Der orkanartige Sturm "Ela", der am Pfingstwochenende im Ruhrgebiet wütete, hinterließ auch im Park der Villa Hügel beträchtliche Schäden. Um die Sicherheit der Besucher nicht zu gefährden, musste in den nachfolgenden Monaten ein Großteil der Wege im Park abgesperrt werden. Die umfangreichen Aufräumarbeiten sind seit Anfang Oktober abgeschlossen, und der Park steht Besuchern wieder wie gewohnt täglich von 8 bis 20 Uhr offen (Eintritt: 5 Euro; Jahreskarte 50 bzw. 25 Euro).

Informationen zur Villa Hügel: www.villahuegel.de

 

Förderpreisträgerin Jana Zaumseil folgt Ruf an die Universität Heidelberg


1. Oktober 2014. - Professorin Jana Zaumseil, Trägerin des Alfried Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer 2010, hat zum 1. Oktober 2014 den Lehrstuhl für Angewandte Physikalische Chemie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg übernommen. In den Jahren seit der Zuerkennung des Förderpreises konnte sich Jana Zaumseil neue Arbeitsgebiete und -methoden erschließen und ihre Forschungsgruppe deutlich ausbauen. Ihre Forschungsergebnisse brachten ihr große nationale und internationale Aufmerksamkeit und führten zu Rufen auf Lehrstühle an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Heidelberg.

 

Bronzebüste zum Andenken an Berthold Beitz


26. September 2014. - Seit dem 26. September 2014 erinnert eine Bronzebüste im Kleinen Haus der Villa Hügel an Berthold Beitz. Der langjährige Kuratoriumsvorsitzende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung wäre an diesem Tag 101 Jahre alt geworden. Seine Amtsnachfolgerin Ursula Gather enthüllte die Skulptur in Anwesenheit von Reimar Lüst, dem stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden und langjährigen Weggefährten von Berthold Beitz, Susanne Henle, einer seiner drei Töchter, sowie dem Vorstand der Stiftung.

Die Bronze aus den 1960er-Jahren ist ein Werk des Essener Künstlers Jean Sprenger. Zwei neue Tafeln über das langjährige Wirken für die Krupp-Stiftung ergänzen die bereits vorhandenen Informationen zu Berthold Beitz.

mehr: Presseinformation "Bronzebüste zum Andenken an Berthold Beitz"